Anleitung zur Verwendung von isolierten Crimpverbindern
Benötigte Werkzeuge und Materialien
Professional Crimpzange (das Wichtigste!)
Verwenden Sie niemals normale Zangen oder Schraubstöcke! Dies führt zu schwachen Verpressungen und falschen Verbindungen, was später zu Hitzeentwicklung und sogar Bränden führen kann.
Die Crimpzange sollte über Crimpkerben verfügen, die dem Aderanschlussdurchmesser entsprechen (üblicherweise mit dem Drahtquerschnitt gekennzeichnet, z. B. 0,5–1,0 mm²). Am besten eignen sich Ratschencrimpzangen, da diese nach jedem Pressvorgang automatisch lösen und so eine gleichbleibende Crimpqualität gewährleisten. Isoliert Crimp-Anschlüsse (Wählen Sie das Modell, das der Querschnittsfläche des Drahtes entspricht)
Standardarbeitsanweisung (Ringkabelschuh als Beispiel)
Schritt 1: Vorbereitung
Stromausfall! Bevor Sie einen Stromkreis anschließen, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass der betreffende Stromkreis vollständig stromlos ist.
Wählen Sie die richtigen Klemmen: Prüfen Sie den Nennquerschnitt der Metallhülse der Klemme (z. B. 22–10 AWG oder 0,5–6 mm²), um sicherzustellen, dass sie Ihren Drahtquerschnitt vollständig umschließt. Lieber etwas größer als zu klein.
Wählen Sie die richtige Crimpmatrize: Suchen Sie die Crimpkerbe an der Crimpzange, die der Anschlussgröße entspricht.
Schritt 2: Die Drähte abisolieren
Mit einer Abisolierzange die isolierende Außenhaut am Ende des Drahtes abziehen.
Die Abisolierlänge (L) ist entscheidend: Sie muss exakt der Länge der Metallhülse des Anschlusses entsprechen. Üblicherweise ist sie etwas kürzer als die Isolierhülse, um sicherzustellen, dass alle Kupferdrähte um die Hülse gewickelt sind und die Isolierung durch das Ende der Isolierhülse der Anschlüsse geschützt wird.
Zu lang: Freiliegende Kupferdrähte, es besteht Kurzschlussgefahr.
Zu kurz: Einige Kupferdrähte werden nicht richtig angedrückt, und die Verbindungsstärke ist unzureichend.
Schritt 3: Führen Sie den Draht ein.
Führen Sie alle abisolierten Drähte in die Metallhülse der Klemme ein, bis das vordere Ende der Drahtisolierung das Ende der Hülse berührt. Prüfen Sie auf lose Kupferdrähte.
Schritt 4: Crimpen
Setzen Sie die Aderendhülsen in die entsprechende Bajonettöffnung der Crimpzange ein und achten Sie darauf, dass die Metallhülse im Crimpschlitz sitzt. Die Isolierhülse darf nicht in die Crimpnut eingeführt werden, da sie sonst beschädigt wird. Die Crimpzange ist üblicherweise mit einer C-förmigen Markierung versehen. Der Crimppunkt sollte der Naht der Hülse gegenüberliegen. Halten Sie den Griff der Crimpzange fest, bis der Ratschenmechanismus automatisch auslöst (falls Sie eine Ratschenzange verwenden). Sie hören ein Klicken.
Nach dem korrekten Verpressen muss die Metallhülse gleichmäßig angedrückt und verformt sein und sich um den Draht legen. Der Draht muss fest sitzen und darf sich auch bei starkem Zug nicht herausziehen lassen. Die Isolierung der Hülse muss intakt sein.
Schritt 5: Prüfen und testen
Sichtprüfung: Die Crimpstelle sollte gleichmäßig verformt sein, ohne Risse aufzuweisen. Die Drähte dürfen nicht freiliegen.
Zugprüfung: Ziehen Sie mit den Händen vorsichtig (zerstörungsfrei) an den Drähten und Klemmen, um zu prüfen, ob sie locker sind. HINWEIS: Wenden Sie bei kleinen Klemmen keine Gewalt an.
Elektrische Prüfung (nach der Endinstallation): Prüfen Sie mit einem Multimeter und einem Messschieber, ob die Anschlüsse gut leitfähig sind. Der Widerstand sollte nahe null liegen. Nach dem Einschalten der Stromversorgung können Sie zusätzlich mit einem Infrarot-Thermometer prüfen, ob an den Anschlüssen ein ungewöhnlicher Temperaturanstieg auftritt.















