Arten von Klemmenblöcken
1. Klassifizierung nach Struktur und Verbindungsmethode (die grundlegendste Klassifizierung)
Schraub-/Bolzenklemmen
Funktionsprinzip: Der Draht wird durch den von der rotierenden Schraube erzeugten Druck gegen den Leiter gepresst.
Eigenschaften: Hohe Vielseitigkeit, sicherer Halt, wiederholgenaue Verdrahtung, geeignet für Einzeladern. Für Mehraderleitungen ist die Verwendung einer Gewindezange erforderlich. Es besteht die Gefahr von Drahtlockerungen, daher ist regelmäßige Wartung notwendig.
Gängige Ausführungen: Plattenschraubenklemmen, Schienenklemmenleisten, Anschlussklemmen an elektrischen Geräten.
Frühling/SpRingklemmen
Funktionsprinzip: Nutzt den konstanten Druck der Feder, um den Draht unten zu halten, üblicherweise durch Betätigung eines Hebels oder einer Lochsonde zum Öffnen und Schließen der Feder.
Merkmale: Schnelle Verdrahtung, werkzeuglos (oder mit einfachem Werkzeug), vibrationsfest, wartungsfrei, besonders geeignet für mehradrige Dünnleitungen. Hohe Verbindungssicherheit ist Standard in der modernen Verdrahtungstechnik.
Gängige Ausführungen: Einsteck-Federklemmen (Einsteckklemmen), Hebel-Federklemmen.
Push-in-Anschlüsse
Funktionsprinzip: Es handelt sich um eine Art Federklemme. Der Draht wird durch die innere Federplatte gehalten und direkt in die Öffnung eingeführt. Zum Auseinandernehmen muss der Entriegelungsmechanismus mit einem Werkzeug (z. B. einem Ausklinkstift) betätigt werden.
Merkmale: Die Verdrahtungsgeschwindigkeit ist extrem hoch und platzsparend, allerdings gelten in der Regel strenge Anforderungen an den Drahtdurchmesser und die Abisolierlänge.
Isolierte Durchstoßklemmen
Funktionsprinzip: V-förmige, gezahnte Kontakte mit spezieller Konstruktion durchdringen beim Crimpen die Isolierung des Drahtes und stellen so einen direkten Kontakt zum Leiter her.
Merkmale: Kein Abisolieren der Drähte erforderlich, spart Zeit, gute Wasser- und Feuchtigkeitsbeständigkeit, Erhalt der Isolationsintegrität. Es wird häufig in Kommunikationskabeln, Straßenbeleuchtungskabeln, Gebäudeabzweigverbindungen usw. eingesetzt.
Lötanschlüsse
Prinzip: Am Anschluss befindet sich ein becher- oder röhrenförmiger Lötschlitz, in dem das Lot durch Erhitzen schmilzt und den eingeführten Draht verlötet, um ihn zu fixieren.
Merkmale: Die Verbindung ist dauerhaft, zuverlässig und bietet eine ausgezeichnete Leitfähigkeit, jedoch ist die Handhabung kompliziert und die Verbindung nicht demontierbar. Sie wird häufig dort eingesetzt, wo höchste Zuverlässigkeit erforderlich ist (z. B. in der Rüstungsindustrie und der Luft- und Raumfahrt).
Crimp-AnschlussS
Prinzip: Mithilfe einer speziellen Crimpzange wird die Metallhülse des Anschlusses durch physikalische Verformung (Kaltpressung) fest mit dem Draht verpresst.
Merkmale: Zuverlässige Verbindung, zugfest, geeignet für Umgebungen mit hohen Strömen und Vibrationen. Zur Verwendung werden Werkzeuge und Klemmen unterschiedlicher Spezifikationen benötigt, z. B. vorisolierte Klemmen, Ringklemmen, Gabelklemmen, Nadelklemmen usw.
Drehklemmen (Drahtmutter / Drahtkappe)
Funktionsprinzip: Innen befindet sich eine konische Gewindehülse aus Metall, außen eine isolierte Hülle. Mehrere abisolierte Drähte werden im Uhrzeigersinn eingeschraubt, um Verbindung und Isolierung herzustellen.
Merkmale: Niedrige Kosten, einfache Installation, hauptsächlich verwendet für die Gebäudeverkabelung und Abzweigverbindungen in Beleuchtungskreisen.
2. Klassifizierung nach Zweck und Funktion
Universelle Klemmenblöcke
Es wird für allgemeine Schaltungsverbindungen verwendet, wie z. B. Schienenklemmenleisten und Leiterplattenklemmenblöcke.
Leiterplatten-Anschlussblöcke
Speziell am Rand der Leiterplatte verlötet oder montiert, dienen sie der Verbindung der Leiterplatte mit den externen Leitungen. Es gibt verschiedene Ausführungen wie gerades Einstecken, gebogenes Einstecken, Zaun- oder Schraubanschlüsse usw.















