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Anforderungen an den Crimpvorgang und die Installation von kaltgepressten Klemmen
Produktneuheiten

Anforderungen an den Crimpvorgang und die Installation von kaltgepressten Klemmen

06.02.2026

1. Drei Kernanforderungen
Elektrische Eigenschaften: Niedriger Widerstand, geringer Spannungsabfall, geringe Wärmeentwicklung.
Mechanische Eigenschaften: Ausreichende Zugfestigkeit, widerstandsfähig gegen Vibrationen und Zugkräfte.
Umweltverträglichkeit: Gute Korrosionsbeständigkeit, Stoßfestigkeit und Witterungsbeständigkeit.

2. Wichtige Prozessparameter und Steuerung
Anschluss- und Drahtanpassung:
Leiterquerschnitt: Muss exakt übereinstimmen. Überprüfen Sie den Drahtquerschnitt mit einem Messschieber oder einem Drahtlehrenmessgerät.
Leitertyp: Unterscheiden Sie zwischen blankem Kupfer, verzinntem Kupfer, versilbertem Kupfer, Aluminiumdraht usw. Unterschiedliche Materialien erfordern entsprechende Anschlüsse.
Isolationsaußendurchmesser: Stellen Sie sicher, dass die Klemmenisolierung bzw. die Stützhülse über die Drahtisolierung passt.
Crimphöhe und Crimpbreite:
Crimphöhe: Dies ist der wichtigste Kontrollparameter. Er wird vom Hersteller der Klemmen mit einem klaren Toleranzbereich (z. B. ±0,1 mm) angegeben. Eine zu hohe Crimphöhe führt zu unzureichendem Halt, eine zu niedrige kann die Drahtlitzen brechen lassen.
Crimpbreite: Wird üblicherweise durch die Matrize bestimmt, muss aber auch Normen entsprechen.
Für die Erstteilprüfung und die regelmäßige Qualitätskontrolle muss eine „Bördelhöhenlehre“ (Gut/Ausschuss-Lehre) verwendet werden.
Crimpwerkzeuge:
Es müssen spezielle Matrizen verwendet werden, die genau zum Anschlussmodell und zur Drahtgröße passen.
Die Verwendung von Zangen oder nicht zusammenpassenden Matrizen zum Verpressen ist strengstens verboten.
Überwachung der Crimpkraft/des Crimpzyklus: In der automatisierten Produktion wird die Kraft-Weg-Kurve der Crimpmaschine überwacht, um sicherzustellen, dass jeder Crimpvorgang eine gleichbleibende Qualität aufweist.

3. Anforderungen an den Crimpbereich und die Qualität
Aufgeweiteter Eingang: Am Drahteintrittsende muss eine Aufweitung gebildet werden (in der Regel durch die Matrize vorgegeben), um ein Durchtrennen des Drahtes zu verhindern.
Leitercrimpzone (Leiterhülse):
Alle Drähte müssen vollständig umschlossen sein, ohne fehlende oder freiliegende Adern.
Der gekräuselte Querschnitt sollte sechseckig oder eine ähnliche, einheitliche Form aufweisen.
Einige wenige Stränge (in der Regel 1-2) können am Ende leicht herausragen, was darauf hinweist, dass die Quetschung vollständig ist.
Isolationscrimpzone:
Lediglich die Isolierschicht sollte verpresst werden, um Spannungsentlastung und mechanische Fixierung zu gewährleisten.
Den Leiter nicht einklemmen und darauf achten, dass er nicht zu locker sitzt.
Die Isolierung sollte sich leicht ausbeulen, was darauf hinweist, dass sie fest sitzt.
Sichtprüfungspunkte:
Keine freiliegenden oder abstehenden Drähte.
Die Anschlüsse weisen keine Risse, Verdrehungen oder übermäßige Verformungen auf.
Der Isolierungsverpressungsbereich ist unbeschädigt.