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Einführung in die Funktion von Metallbeschichtungen an Klemmenblöcken
Produktneuheiten

Einführung in die Funktion von Metallbeschichtungen an Klemmenblöcken

16.12.2025

Die Funktionen von Beschichtungen lassen sich im Wesentlichen in drei Kategorien einteilen: Schutzfunktionen, elektrische Funktionen und mechanische/prozesstechnische Funktionen.
1. Schutzfunktion (Korrosionsbeständigkeit und Langlebigkeit)
Dies ist die grundlegendste und wichtigste Funktion einer Beschichtung.
- Verhinderung von Substratoxidation und -korrosion: Kupfer kann bei Kontakt mit feuchter Luft oder schwefelhaltigen Umgebungen Kupferoxid oder Kupfersulfid bilden. Diese Verbindungen weisen eine sehr geringe Leitfähigkeit auf und können eine Isolierschicht bilden, was zu einem plötzlichen Anstieg des Kontaktwiderstands und in der Folge zu Erwärmung oder sogar zu einem Stromkreisausfall führen kann. Die Beschichtung wirkt als dichte Barriere und isoliert das Substrat von der äußeren Umgebung.
- Verbesserung der Umweltverträglichkeit: Für unterschiedliche Anwendungsumgebungen (wie hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, Salznebel und industrielle chemische Gase) kann die Wahl einer geeigneten Beschichtung die Korrosionsbeständigkeit von Anschlüssen deutlich verbessern. Beispielsweise eignen sich Nickel- oder Chrombeschichtungen hervorragend für raue Industrieumgebungen.

2. Elektrische Funktion (Gewährleistung der Leitfähigkeit)
- Stabilisierung und Reduzierung des Kontaktwiderstands: Bereitstellung einer Oberfläche mit niedrigem Widerstand: Beschichtungen wie Zinn und Silber weisen eine gute Leitfähigkeit auf und sind nicht anfällig für Oxidation, wodurch ein stabiler Pfad mit niedrigem Widerstand für den Stromfluss geschaffen wird.
Durchbrechen von isolierenden Oxidschichten: Viele Beschichtungen (insbesondere Zinn und Zinnlegierungen) sind relativ weich. Beim Verpressen von Klemmen oder Anziehen von Schrauben kann die Beschichtung mikroskopische Verformungen und Fließvorgänge erfahren, wodurch der Draht oder die Oxidschicht auf der Kontaktfläche durchstochen wird. Dies ermöglicht einen direkten Metall-zu-Metall-Kontakt (d. h. „metallischen Kontakt“), was den Kontaktwiderstand erheblich reduziert.
- Aufrechterhaltung der langfristigen elektrischen Stabilität: Hochwertige Beschichtungen können ihren Oberflächenzustand über die Zeit bewahren, wodurch ein durch Korrosion verursachtes Widerstandskriechen verhindert und stabile elektrische Verbindungen während des gesamten Lebenszyklus des Produkts sichergestellt werden.

Mechanische und verfahrenstechnische Funktionen
Verbesserte Lötbarkeit: Bei Anschlüssen, die geschweißt werden müssen (z. B. Leiterplattenanschlüsse), ist die Beschichtung entscheidend. Zinn- und Zinn-Blei-Legierungen bieten hervorragende Lötbarkeit und gewährleisten schnelle, feste und zuverlässige Lötverbindungen. Die Lötbarkeit von reinem Kupfer verschlechtert sich nach Oberflächenoxidation stark; eine Beschichtung sorgt hingegen für eine dauerhaft lötbare Oberfläche.
Verbesserte Verschleißfestigkeit: Klemmen werden im Betrieb häufig ein- und ausgesteckt oder verschraubt. Harte Beschichtungen wie Nickel- oder Chromplattierung erhöhen die Oberflächenhärte, reduzieren den Verschleiß durch wiederholtes Einstecken und verlängern die Lebensdauer. Sie verhindern außerdem, dass korrosive Materialien durch Abnutzung freigelegt werden.
Reduzierung der Reibung an den Kontaktflächen: Bestimmte Beschichtungen (wie z. B. Zinn) besitzen selbstschmierende Eigenschaften, wodurch das Anziehen von Schrauben erleichtert, das Drehmoment stabiler wird und der Reibungsverschleiß zwischen den Metallen verringert wird.

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